Was passiert, wenn man die tonnenschweren Egos und millionenschweren Ikonen der Kunstgeschichte auf 10×10 Zentimeter eindampft?
Es entsteht eine Serie kleiner Kunstwerke mit großem Mundwerk. Hommage, Persiflage und liebevolle Respektlosigkeit zugleich.
Mit einer gehörigen Portion Ironie, pointiert und mit minimalistischen Mitteln werden die Dogmen der Kunstwelt kondensiert – denn wahre Größe zeigt sich oft im Kleinen.
Am Anfang stand ein Stück Verpackungsschaumstoff. Daraus entstand die erste Arbeit – eine Hommage an Joseph Beuys.
Aus diesem Fund wurde ein Prinzip: bekannte Momente der Kunst aufgreifen, verkleinern, verdrehen und mit einfachen Mitteln neu erzählen.
So entstand KleinKunst – (m)eine persönliche Reminiszenz an die Kunst.
Jede Arbeit misst 10×10 Zentimeter — ein Sockel, auf dem sich ein Jahrhundert Kunstgeschichte in Alltagsmaterial verdichtet: ein Schälmesser, ein Fruchtgummifrosch, ein Brühwürfel, eine Banane aus Chips. Was bei den Originalen Tonnen, Skandale oder Millionenbeträge wiegt, passt hier auf eine Handfläche.
Jedes Objekt trägt seinen Titel handgestempelt auf der Platte — ein bewusster Bruch zwischen musealer Beschriftung und Bastelkeller-Ästhetik.
33 Werke bilden die ZERO-Edition, entstanden 2026. Die „+1“ ist ein Epilog: ein Selbstporträt, das die Serie schließt, ohne sie zu erklären.
Jedes Werk ist auf 33 nummerierte Exemplare limitiert. Wer eines an die Wand hängen möchte, kann es erwerben.
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